Neuer Vorsitzender im Sport und Freizeitausschuss

Timo Schisanowski
Timo Schisanowski

Mit der Aufnahme der Beratungen am morgigen Donnerstag beginnt im Sport- und Freizeitausschuss für den 28-jährigen Timo Schisanowski von der SPD-Fraktion als neuem Vorsitzenden ein neuer Abschnitt in seiner kommunalpolitischen Tätigkeit und vollzieht sich gleichzeitig ein Generationswechsel.

„Dr. Hans-Dieter Fischer (CDU) und Friedhelm Tenne (SPD) haben mit ihrem großen Fachwissen, ihrer Verankerung in den Vereinen und ihrer auf Konsens und breite Unterstützung angelegten Arbeit im Ausschuss Maßstäbe gesetzt“, stellt Timo Schisanowski dem bisherigen Führungsduo ein großes Lob aus. „Es war ein Glücksfall für mich, 5 Jahre diese Arbeit im Sport- und Freizeitausschuss begleiten zu können.

Auf diese guten Erfahrungen will ich aufbauen. Deshalb werde auch ich alles dafür tun, um im Interesse des Hagener Sports die Entscheidungen des Ausschusses in einem Klima des Miteinanders auf eine möglichst breite Grundlage zu stellen“, so der neue Vorsitzende zur zukünftigen Arbeitsweise des Ausschusses.

Als Vorsitzender sieht sich Timo Schisanowski vor allem auch als direkter Ansprechpartner für die Hagener Vereine. „Ich habe ein offenes Ohr für ihre Anliegen und stehe gern jederzeit zu persönlichen Gesprächen zur Verfügung“, so das Angebot des neuen Vorsitzenden an die Hagener Sportvereine und ihren Dachverband den Stadtsportbund (SSB).

So wie in allen kommunalpolitischen Bereichen wird auch im Sport angesichts der dramatischen gesamtstädtischen Finanzsituation die Sanierung des Haushalts eine maßgebliche Rolle spielen. Timo Schisanowski: „Der Sport hat in allen bisherigen Sparrunden seinen Beitrag vorbildlich geleistet und ist sich seiner Mitverantwortung für die Haushaltssanierung sehr wohl bewusst. Diese Verantwortung schließt aber zugleich ein, dass der Ausschuss es auch in Zukunft nicht zulassen wird, dass bewährte Strukturen unwiederbringlich zerschlagen werden. Dafür stand und steht der Sport- und Freizeitausschuss“, macht Schisanowski die Grenzen der Konsolidierung deutlich. „Ich bin fest davon überzeugt, dass mit einem ‚Pakt für den Sport‘, den der SSB ja initiiert hatte, die große Chance besteht, auch beispielhaft für andere Bereiche Haushaltskonsolidierung gemeinsam mit den Betroffenen und einer gleichzeitigen inhaltlichen Zukunftsperspektive zu betreiben“, so Timo Schisanowski zu seinen Vorstellungen bei weiteren bevorstehenden Spardiskussionen im Sport.

In finanziell schwierigen Zeiten können bestimmte Projekte nur durch den Einsatz und die Verwendung der Sportpauschale realisiert werden. Streitpunkt war in der Vergangenheit die Einbeziehung von Vereinen mit vereinseigenen Anlagen. „Hier bin ich unserem Hagener Abgeordneten Wolfgang Jörg (SPD) dankbar, durch seine Kleine Anfrage im Landtag für mehr Klarheit gesorgt zu haben. Ein generelles Verbot zur Gewährung an Dritte, z.B. Vereine mit eigenen Anlagen, besteht nicht. Ich halte es daher für dringend geboten, dass sich der Ausschuss erneut mit dieser Thematik befasst“, so Timo Schisanowski in einer ersten Bewertung der Antwort der Landesregierung zu den Hagener Fragen zum Einsatz der Sportpauschale.

Dem neuen Vorsitzenden des Sport- und Freizeitausschusses ist es ein wichtiges Anliegen zukünftig stärker als bisher die Verknüpfung des Sports mit den Aspekten von Freizeit und Erholung zu erreichen. Timo Schisanowski: „Hagens geographisch attraktive Lage inmitten der Natur muss stärker in den Mittelpunkt gerückt werden. Wir sind nicht nur grünste Großstadt Nordrhein-Westfalens, wir können auch vier Flüsse und zwei attraktive Ruhrseen mitsamt landschaftlich reizvollen Uferzonen vorweisen. Dieses weitestgehend brachliegende Potential besser zu nutzen und zu vermarkten sollte ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit im Ausschuss werden.“