Timo Schisanowski neuer ha.ge.we Aufsichtsratsvorsitzender

Timo Schisanowski
Timo Schisanowski

Stabwechsel im Aufsichtsrat der ha.ge.we: Timo Schisanowski ist der neu gewählte Aufsichtsratsvorsitzende

An der Spitze des ha.ge.we-Aufsichtsrates steht ein Mitglied der neuen Führungsriege der Hagener SPD nach vollzogenem Generationswechsel: Timo Schisanowski wurde in der Aufsichtsratssitzung am 19. Januar einstimmig zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Hagener Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft gewählt.

Der Hagener Kommunalpolitiker und Juso-Vorsitzende ist jung an Jahren, doch bereits ein gestandener Polit-Profi: Seit zehn Jahren politisch aktiv, seit sechs Jahren Mitglied des Rates und seit fünf Jahren im Aufsichtsrat der HVG (Hagener Versorgungs- und Verkehrs-GmbH), setzt Schisanowski sich für eine sozial engagierte, innovative und zukunftsfähige Wohnungspolitik ein und unterstützt entschieden die Qualitätsoffensive der ha.ge.we als wirksames kommunalpolitisches Steuerungsinstrument im demografischen Wandel. Der neue Aufsichtsratsvorsitzende übernimmt den Stab von Dorothee Machatschek, der großen Hagener Sozialpolitikerin, die sich nunmehr aus Altersgründen aus ihrer aktiven politischen Laufbahn zurückzieht. Geschäftsführer Harald Kaerger verabschiedete sie aus dem Aufsichtsrat der Hagener Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft und würdigte ihre hohen Verdienste um Hagen und die ha.ge.we. In ihrer Dankesrede verwies Machatschek auf die Arbeit des scheidenden Aufsichtsrates und dessen stellvertretenden Vorsitzenden, Dietwald Rumrich, der dem Kontrollgremium seit 16 Jahren angehört hatte. Als neue Mitglieder des Aufsichtsrates begrüßte Geschäftsführer Kaerger neben Stefan Ciupka, Stadtkämmerer Christoph Gerbersmann, Karl-Hermann Kliewe und Rainer Voigt, die schon im alten Aufsichtsrat vertreten waren, auch die Neuzugänge Ulrich Alda, Angelika Kulla, Christian Kurrat, Hans-Georg Panzer, Stefan Sieling und Ramona Timm-Bergs.

Der neue Aufsichtsratsvorsitzende Timo Schisanowski ist klarer Verfechter einer zukunftsweisenden kommunalen Wohnungspolitik, die auf innovative Wohnkonzepte und Wohnraum zu bezahlbaren Preisen für alle Bevölkerungsschichten in Hagen setzt. „Als unverzichtbares wohnungspolitisches Instrument für Hagen hat die ha.ge.we in entscheidendem Maße Anteil an der Stadtentwicklung. Mit ihrer sozial engagierten Wohnungspolitik leistet die Hagener Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft eine Kernaufgabe kommunaler Daseinsvorsorge, die absolut unantastbar ist und bleiben muss“, so Schisanowski. „Dafür werde auch ich als Aufsichtsratsvorsitzender stehen.“

In einer Zeit, in der die Stadt Hagen aus finanziellen Gründen oftmals gar nicht mehr gestaltend tätig werden könne, sei ein abgestimmtes Zusammenwirken zwischen Politik und den Akteuren des Wohnungsmarktes vor allem als Chance zu begreifen, attraktive Wohnmöglichkeiten zu schaffen und damit ganze Wohnquartiere städtebaulich aufzuwerten. „Die ha.ge.we ist mit ihren wegweisenden urbanen Wohnkonzepten ganz weit vorne – ob barrierefreies Wohnen für Senioren, Gemeinschaftswohnprojekte oder Nachbarschaftsviertel, ob familiengerecht nach neuesten technischen und energetischen Standards vollsanierter Wohnraum oder besonders attraktive Angebote und Wohnungszuschnitte für Studenten, Singles oder Paare: Hier hat die ha.ge.we gerade in den letzten Jahren unter ihrem Geschäftsführer Harald Kaerger eine herausragende und umfassende Modernisierungsarbeit geleistet. Ein Weg, den ich nach Kräften unterstütze.“

Auch der sozialpolitischen Tradition der ha.ge.we fühlt sich Timo Schisanowski verpflichtet: „Als städtische Tochter übernimmt die ha.ge.we konsequent Verantwortung im sozialen Bereich. Hier lassen sich zahlreiche Anstöße für soziales Engagement finden, ein Bereich, der mir als Sozialdemokrat persönlich sehr wichtig ist. Es gibt also lauter gute Gründe, die Arbeit im Aufsichtsrat kontinuierlich fortzusetzen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit von Geschäftsführung und Aufsichtsrat, die auch weiterhin von gegenseitigem Respekt, Vertrauen und Verantwortung für das Unternehmen geprägt sein wird.“