Gebäudewirtschaft muss weiter verbessert werden

Jochen Weber
Jochen Weber -Vorsitzender GWH-

Im interkommunalen Vergleich sind die Kosten unserer Gebäudewirtschaft aber immer noch nicht konkurrenzfähig. In den Berichten der Gemeindeprüfungsanstalt und der Zukunftskommission sind entsprechende Hinweise gegeben worden.

Gemeinsam mit CDU- und FDP-Fraktion hat deshalb die SPD-Fraktion in der gestrigen Sitzung des Rates den nachfolgenden Arbeitsauftrag an die Verwaltung erteilt:

Zukunft der GWH

Beschlussvorschlag:

1.
Die Verwaltung wird beauftragt, die internen Beziehungen zwischen Verwaltung und GWH mit dem Ziel neu zu ordnen, ein möglichst realistisches Vermieter-Mieter-Modell abzubilden, in dem den Ämtern Miete und Nebenkosten für die genutzten Räumlichkeiten in Rechnung gestellt werden.

2.
Die Zahl der Schnittstellen soll dabei erheblich verringert, die Kommunikation wesentlich vereinfacht werden.

3.
Überschneidende Zuständigkeiten sind durch eindeutige Verantwortlichkeiten zu ersetzen.

4.
Die von der GWH ermittelten Zahlen auf Basis einer Vollkostenrechnung dienen als Grundlage für die Immobilien-Budgets der Ämter und Fachbereiche im Rahmen des noch zu erstellenden Budgetierungsmodells der Stadtverwaltung.

Begründung:

Bisher erschwert eine Vielzahl von Zuständigkeiten und Schnittstellen eine optimale Zusammenarbeit zwischen den Hausherrenämtern und der GWH. Bei verschiedenen Bauprojekten führte dieser Umstand zu suboptimalen Ergebnissen, ohne dass festzustellen war, an welcher Stelle exakt die Probleme auftraten.