Keine Nutzungsgebühren für städtische Sportanlagen

Timo Schisanowski
Timo Schisanowski, Vorsitzender Sport- und Freizeitausschuss
Thomas Michel
Thomas Michel, Sportpolitischer Sprecher, SPD

In der heutigen Sitzung des Sport- und Freizeitausschusses ist die Vermarktung des Namens der neuen Ischelandhalle beschlossen worden. Die Sportausschussfraktion der SPD begrüßt ausdrücklich die hierbei mit Phoenix Hagen gefundene Regelung einer 70:30-Aufteilung der zu erzielenden Erlöse aus der Namensvermarktung.

SPD-Sprecher Thomas Michel: „Wir sind froh, dass der Vorschlag der SPD-Fraktion aufgegriffen wurde, die Verteilung dieser zusätzlichen Sportmittel gemeinsam dem SSB und dem Sportausschuss zu übertragen. Nach unserer Auffassung soll über diesen Weg auch der Handballsport mit Eintracht Hagen mit 15% an den Einnahmen beteiligt werden“.

Für Timo Schisanowski, Vorsitzender des Sportausschusses, hat diese Entscheidung eine zwingende weitere Konsequenz für das Haushaltssicherungskonzept: „Die Erhebung von Benutzungsgebühren für städtische Sporteinrichtungen hat sich für uns damit erledigt. Wir können nicht dem Profisport alle Einrichtungen kostenlos zur Verfügung stellen, die Möglichkeiten für weitere Einnahmen schaffen und auf der anderen Seite den Amateursport mit zusätzlichen Kosten durch Gebühren zur Kasse bitten. Dies wäre zutiefst ungerecht und ist deshalb aus Sicht der SPD-Sportfraktion abzulehnen“.