SPD-Initiative erfolgreich: 75.000 € jährlich für Vereine mit eigenen Sportanlagen!

Timo Schisanowski

 

 

Timo Schisanowski, Sportausschussvorsitzender der Stadt Hagen, spricht von einem „entscheidenden Durchbruch zum Wohle der gesamten Hagener Sportfamilie“.

 

 

 

Schon seit Jahren setzt sich die SPD im Sportausschuss für die Verwendung der jährlich fließenden Sportpauschale auch für die Vereine mit eigenen Sportanlagen ein. Die SPD hatte das Thema zuletzt erneut auf die Tagesordnung für die nächste Sportausschusssitzung am 8. November gebracht und eine Lösung für die betroffenen Vereine eingefordert. Mit Erfolg!

„Nun hat sich der Verwaltungsvorstand unserer Haltung endlich angeschlossen“, so der sportpolitische Sprecher der SPD-Fraktion Thomas Michel. Nach mehreren Monaten der ständigen Vertagung der Problematik hat der Verwaltungsvorstand der Sportpolitik endlich eine Lösung vorgeschlagen, die ein Volumen von jährlich 75.000€ für die Unterstützung der Vereine mit eigenen Sportanlagen vorsieht, bestätigt der Sportausschussvorsitzende Timo Schisanowski und bezeichnet dies als „entscheidenden Durchbruch zum Wohle der gesamten Hagener Sportfamilie“.

Erst in der vorletzten Woche besichtigte eine SPD-Sportdelegation die Sporthalle des Elseyer TV und konnte vor Ort eindrucksvoll die Sorgen und Nöte erfahren an denen Vereine mit eigenen Sportstätten in unserer Stadt wie allen voran auch der TSV Hagen 1860, TSV Fichte Hagen oder TuS Volmetal in einem immer größer werdenden Ausmaß leiden. Es ist offensichtlich, dass notwendige Reparaturen, Modernisierungen und Sanierungen in den Sportanlagen sowie deren Unterhaltungskosten, ganz besonders die immensen Energiekosten, nur noch unzureichend durch die bloßen Vereinsmitgliedsbeiträge zu stemmen sind. Für manchen ballspielenden Verein, der in städtischen Sportanlagen trainiert, sind diese Finanzprobleme zur Erhaltung der Immobilie kaum vorstellbar. Und große Summen an Sponsorengeldern sind für Breitensportarten wie beispielsweise Turnen, Gymnastik, Judo oder Gesundheitssport in der Regel nicht zu realisieren. Umso wichtiger wären die finanziellen Unterstützungen, die jetzt aus der Sportpauschale bereitgestellt werden sollen.

„Die Sportvereine multiplizieren jeden einzelnen Euro, den sie aus der Sportpauschale bekommen, um ein Vielfaches durch die aktive Mitarbeit ihrer ehrenamtlich engagierten Mitglieder. Eine Verwaltung kann hingegen nur einen Gegenwert von 1 zu 1 erreichen. Eine bessere Geldanlage als in das Ehrenamt kann man sich also gar nicht vorstellen“, erläutert der SPD-Fraktionsvorsitzende Mark Krippner.

Bei aller Freude über die Zustimmung zu ihrer langjährigen Forderung mahnt die SPD aber auch eine verantwortungsbewusste Diskussion über Grundlagen und Kriterien für eine transparente Verteilung der Mittel an. „Eine Diskussion, die unbedingt im Sinne einer fairen Behandlung der Antragsteller vorab zu klären sein wird,“ sind die SPD-Sportpolitiker sich einig.