Viele Informationen zum Konzern Stadt, Geschäftsordnungen und Öffentlichkeitsarbeit

Zu einem Weiterbildungsseminar trafen sich am Wochenende SPD-Mitglieder der Bezirksvertretungen, des Integrationsrates sowie interessierte Genossen im Hotel Schweinsberg in Lennestadt. Auf Initiative des SGK-Kreisvorsitzenden Mark Krippner standen drei wichtige Themenkomplexe auf der Tagesordnung. Mit Blick auf die schwierige wirtschaftliche Situation der Enervie und deren Auswirkungen auf den Hauptaktionär Stadt Hagen sollte den Seminarteilnehmern einmal die Beteiligungsstruktur der Stadt Hagen dargestellt werden. Insbesondere gingen Mark Krippner und SGK-Geschäftsführer Andreas Reitmajer bei ihren Vorträgen dabei auf den erst 2011 gegründeten Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) und die geplante Restrukturierung der Gebäudewirtschaft Hagen (GWH) ein. In der anschließenden regen Diskussion wurde deutlich, wie komplex das Thema „Konzern Stadt“ ist und welche Einflussmöglichkeiten die Politik auf die Entwicklung der einzelnen Unternehmen hat.
Die effektive Vermittlung der eigenen politischen Arbeit in der Stadt und in den Bezirken stand als weiteres wichtiges Thema auf der Tagesordnung des Wochenendseminars. So lernten die Teilnehmer die vielfältigen Varianten der Öffentlichkeitsarbeit kennen und wurden von Geschäftsführer Andreas Reitmajer dazu ermuntert, ihre politischen Ideen, Anträge und Erfolge auf den verschiedensten Wegen offensiver in die Öffentlichkeit zu tragen und sie mit den Bürgern zu diskutieren.
Darüber hinaus hörten die Genossen aus berufenem Munde, nach welchen Regeln die politische Arbeit im Rat, in den Bezirksvertretungen und den Ausschüssen von statten geht. Ex-SGK-Geschäftsführer Uli Fleischer führte die Seminarteilnehmer kenntnisreich in die Gemeindeordnung und vor allem in die Geschäftsordnung des Rates der Stadt Hagen ein. Das vermittelte Wissen, das für einige Teilnehmer eine Auffrischung ihrer Kenntnisse, für andere aber auch Neuland bedeutet, soll dazu beitragen, dass die Hagener Sozialdemokraten ihre politische Arbeit in Hagen noch effektiver gestalten können.