Fraktion vor Ort bei den Vorständen vom SV Boele-Kabel/SG Boelerheide

Die SPD Vertreter u.a. mit dem 1. Vorsitzenden der SG Boelerheide Stefan Bremhorst (vorne links) und dem sportlichen Leiter von Boele Kabel Jan Rautenstrauch (2. von links).

 

Um Unterstützung bei ihrem Vorhaben, die Bezirkssportanlage in Boele zu sanieren und mit einem Kunstrasen auszustatten, hatten die Fußballer des SV Boele-Kabel die SPD-Fraktion schon vor der letzten Ratssitzung gebeten. Damit stießen sie aber nicht nur beim Fraktions- und Sportausschussvorsitzenden Mark Krippner auf offene Ohren, sondern auch bei den zuständigen SPD-Ratsvertretern Angelika Kulla, Andreas Schumann (stellv. Bezirksbürgermeister Nord) und Andreas Kroll.

Hatte die Vereinsvorstände die teilweise sehr kontrovers geführte Diskussion über den Bau von Kunstrasenplätzen im Stadtgebiet bereits mit Spannung auf der Zuschauertribüne des Ratsaales verfolgt, so tauschten sich die Sportfunktionäre mit den Vertretern der SPD-Fraktion vor Ort in ihrem Vereinsheim noch einmal über das dringend benötigte Sanierungsvorhaben im Hagener Norden aus und gaben wichtige Hinweise für die Diskussion, die zukünftig im Sport – und Freizeitausschuss geführt werden wird.

So sind sich die SG Boelerheide und die SV Boele-Kabel auf Vorstandsebene bereits einig darüber geworden, dass eine Fusion der beiden Vereine kommen muss.
Der Ascheplatz in Boeleheide könnte für Wohnbebauung vermarktet werden. Darüber hinaus wurde bei dem Besuch deutlich, dass die Tennisplätze in Boele/Helfe in einem sehr schlechten Zustand sind und somit nicht mehr benötigt werden. Auch diese Flächen können vermarktet werden. Ein Teil der Verkaufserlöse, so Mark Krippner, sollte ebenfalls dazu dienen, dass in Hagen weitere Sportanlagen zeitgemäß hergerichtete werden können. Darunter natürlich auch die in die Jahre gekommene Bezirkssportanlage.

Denn trotz der jahrelangen erfolgreichen Jugend- und Integrationsarbeit hätten die Vereine große Probleme damit, ihre Spieler auf den unattraktiven Ascheplätzen zu halten. „Wir sind gerne bereit, weiterhin ehrenamtliche und qualitativ hochwertige Vereinsarbeit zu leisten, aber ohne eine Perspektive auf eine attraktive Anlage werden wir das nicht möglich sein“, heißt es von Seiten der beiden Vereine. Sie müssten zunehmend feststellen, dass ihre Vereine räumlich von attraktiveren Kunstrasenplätzen umgeben sind. Ob Emst, Garenfeld, Vorhalle oder Höing, viele Eltern seien zunehmend bereit Zeit und Kosten zu investieren, um ihre Kinder dort hinzufahren. Damit ginge aber in Boele zukünftig ein Sportangebot verloren, dass über Jahrzehnte von Menschen aller sozialen Schichten genutzt wurde und wird.

Bei den Mitgliedern der SPD-Fraktion stießen die Argumente auf offene Ohren. Zumal die Anlage neben den Vereinen auch von den umliegenden Schulen genutzt wird. Allein die Gesamtschule Boele hat 1300 Schüler. Weitere Schulen, Kindergärten und Vereine könnten eine attraktive Anlage für Training und Wettkämpfe nutzen.

Die Vertreter der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Hagen sicherten zu, alles daran zu setzen, damit die Boeler Bezirkssportanlage so schnell wie möglich saniert und damit wieder attraktiv für Kinder, jugendliche und auch erwachsene Sportler wird.

„Wir müssen das fortsetzen, was uns in der Hagener Sportfamilie bislang immer gut gelungen ist. Eine faire und sachgerechte Verteilung der leider sehr knappen Finanzmittel über die ganze Stadt hinweg. Wir werden jetzt im Fachausschuss die Fakten zusammentragen und dann hoffentlich zu dem Ergebnis kommen, dass wir sowohl in Boele als auch in Dahl möglichst schnell mit dem Bau von Kunstrasenplätzen beginnen können“, so Mark Krippner.